Sponsored-Link
Wenn du für einen Link zahlst oder eine Gegenleistung erhältst, spricht man von einem Sponsored-Link. Dazu zählen Anzeigenplatzierungen, Gastartikel gegen Geld, Produktproben im Austausch für eine Verlinkung oder Affiliate-Links.
Die technische Seite
Google hat 2019 ein eigenes Attribut dafür eingeführt: rel="sponsored". Es zeigt Suchmaschinen, dass der Link Teil einer bezahlten Beziehung ist und deshalb nicht wie eine freie Empfehlung zählen soll. Wer bezahlte Links ohne Kennzeichnung setzt, riskiert nach den Google-Richtlinien Abstufungen in den Suchergebnissen.
Die rechtliche Seite
Unabhängig vom Code gilt in Deutschland: Werbung muss für Leser als Werbung erkennbar sein. Zu den Einzelheiten kannst du dich bei Verbraucherzentrale oder Anwalt informieren. Als Faustregel gilt, dass ein Text, für den du etwas bekommen hast, mit „Anzeige“ oder „Werbung“ gekennzeichnet wird.
Beispiel
Eine Fahrschule in Erfurt (Beispiel) schaltet in einem Stadtmagazin einen bezahlten Beitrag mit Link. Das Magazin kennzeichnet ihn sichtbar als Anzeige und setzt rel=sponsored. Das ist sauber. Unsauber wäre derselbe Beitrag als vermeintlich neutraler Test.
- Frag bei jedem Kauf einer Platzierung nach, wie sie gekennzeichnet wird.
- Lass dir keine „unsichtbaren“ Bezahl-Links verkaufen.
Für Leser ist der Unterschied wichtig: Eine echte Empfehlung entsteht aus Überzeugung, eine bezahlte aus einem Vertrag. Beides darf es geben, solange es offen gesagt wird. Wer das vermischt, verspielt Vertrauen, und das ist für einen lokalen Betrieb schwer zurückzugewinnen.
Tipp: Betrachte Sponsored-Links als Werbung, nicht als Abkürzung zu besseren Rankings. Ihr Nutzen sind Reichweite und Besucher.
Bei erwaehnung.de kann man Aufnahme und Rang nicht bezahlen, damit es hier erst gar nicht zu so einer Vermischung kommt.