Nofollow
Hinter einem Link steckt im HTML-Code ein Attribut namens rel. Setzt der Seitenbetreiber dort „nofollow“ ein, sagt er der Suchmaschine: Ich empfehle diese Zielseite nicht ausdrücklich, rechne den Link also nicht als Stimme für sie.
Wofür es gedacht ist
Nofollow entstand als Mittel gegen Spam in Kommentaren und Gästebüchern. Heute wird es für Links in Nutzerbeiträgen, Werbung oder Seiten genutzt, für die man nicht bürgen will. Seit 2019 behandelt Google das Attribut nicht mehr als strikte Anweisung, sondern als Hinweis. Ob der Link trotzdem eine Rolle spielt, entscheidet die Suchmaschine also selbst.
Warum du das als Betrieb wissen solltest
Nicht jeder Link ohne SEO-Wert ist wertlos. Ein Nofollow-Link aus einem großen Nachrichtenportal bringt dir trotzdem Leser, Anrufe und vielleicht weitere Erwähnungen. Rechne also nicht nur in Rankingpunkten.
Beispiel
Ein Tischler in Bamberg (Beispiel) antwortet in einem Heimwerkerforum hilfreich auf eine Frage und setzt am Ende den Link zu seiner Seite. Das Forum macht Links automatisch zu Nofollow. Der Tischler bekommt dadurch dennoch Anfragen von Lesern, die seine Antwort gut fanden.
Praktisch
- Mit Browser-Erweiterungen oder dem Quelltext (Strg+U) siehst du, ob ein Link rel=nofollow trägt.
- Verlinkst du selbst bezahlte oder gesponserte Inhalte, nutze rel=sponsored statt nur nofollow.
Tipp: Konzentriere dich nicht darauf, ob ein Link follow oder nofollow ist, sondern ob die Seite zu dir passt und echte Leser hat.