Nachweis-Stufe
Die Nachweis-Stufe sagt, wie belastbar die Angaben zu einem Betrieb in unserer Erwähnungs-Karte sind. Es gibt drei Stufen:
- Stufe 0: Der Betrieb ist nur gemessen. Wir haben seine Daten gelesen, aber keinen Beleg gefunden.
- Stufe 1: Auf der Website des Betriebs haben wir einen Nachweis gefunden, zum Beispiel eine Kammerzugehörigkeit, einen Meistertitel oder ein Zertifikat.
- Stufe 2: Ein Mensch hat den Nachweis geprüft.
Warum das nützt
Behauptungen sind schnell geschrieben. Die Stufen machen sichtbar, ob etwas nur behauptet wird oder schon belegt ist. Sie fließen in den Bereich „Vertrauen & Nachweise“ des Fakten-Index ein.
Beispiel
Ein fiktiver Elektrobetrieb nennt auf der Startseite den Eintrag in der Handwerksrolle und zeigt ein Foto der Meisterurkunde. Das ergibt Stufe 1. Meldet er sich und es sieht sich ein Mensch an, ob der Nachweis zum Betrieb passt, kann Stufe 2 erreicht werden. Ein anderer Betrieb, der nur „Fachbetrieb mit Erfahrung“ schreibt, bleibt auf Stufe 0.
Tipps
- Zeige Nachweise sichtbar und mit Aussteller, Nummer oder Datum, wo es möglich ist.
- Halte sie aktuell. Abgelaufene Zertifikate wirken eher schädlich.
- Gib nur an, was Du wirklich hast.
Die Stufen sind bewusst einfach gehalten. Sie sollen keine Note vergeben, sondern zeigen, wie weit ein Beleg trägt. Ein Betrieb ohne Nachweis ist deshalb nicht unseriös, er ist lediglich noch nicht belegt. Mit wenigen sichtbaren Angaben auf der Website lässt sich das oft ändern.