Öffnungszeiten-Angabe
Die Öffnungszeiten-Angabe gehört zu den Informationen, die Kundschaft am häufigsten sucht. Sie steht auf der Website, im Unternehmensprofil, in Karten und Verzeichnissen. Weichen die Angaben voneinander ab, ist Ärger vorprogrammiert.
Wie man sie sauber angibt
Gute Angaben nennen für jeden Wochentag Beginn und Ende. Pausen werden getrennt aufgeführt, zum Beispiel 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Ruhetage sollten ausdrücklich als „geschlossen“ stehen. Auch Sonderzeiten wie Feiertage, Betriebsferien und Notdienste gehören dazu. In OpenStreetMap gibt es dafür ein festes, maschinenlesbares Schreibformat, das auch Programme verstehen.
Beispiel
Eine fiktive Eisdiele ist im Winter nur am Wochenende geöffnet. Auf der Website steht das, im Kartenprofil stehen noch die Sommerzeiten. Gäste fahren umsonst hin und bewerten schlecht. Besser: Zeiten überall gleichzeitig ändern, sobald die Saison wechselt.
Tipps
- Lege einen festen Termin im Kalender an, an dem Du die Zeiten überall prüfst, etwa vor Feiertagen.
- Schreibe die Zeiten als Text auf die Website, nicht nur als Bild.
- Trage Sonderöffnungszeiten rechtzeitig ein.
- Nutze eine einheitliche Schreibweise, damit der Abgleich in der Konsistenz-Ampel klappt.
Ein oft vergessener Punkt: Auch Zeiten für Telefon und Terminvergabe können von den Ladenzeiten abweichen. Wer ausdrücklich schreibt „telefonisch erreichbar Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr“, vermeidet Frust bei Anrufern und entlastet das Team, weil weniger verpasste Anrufe zurückgerufen werden müssen. Auch Kunden danken Dir für verlässliche Angaben, besonders an Feiertagen und in den Ferien.