Branchenverzeichnis
Ein Branchenverzeichnis sortiert Unternehmen nach Branchen, Orten oder Leistungen. Das Prinzip kennst du von den gedruckten Gelben Seiten. Online gibt es sehr unterschiedliche Angebote: große bundesweite Portale, regionale Stadtverzeichnisse, Kammerlisten und branchenspezifische Plattformen.
Wofür taugen sie?
Ein Eintrag kann dir Anfragen bringen, wenn das Verzeichnis tatsächlich genutzt wird. Außerdem liefert er eine zusätzliche Quelle für deine Grunddaten, die Suchsysteme abgleichen können. Der Wert hängt stark von der Qualität des Verzeichnisses ab.
Woran du ein gutes erkennst
- Es gibt Redaktion oder Prüfung statt wahlloser Masseneinträge.
- Die Daten sind aktuell und die Seite wird gepflegt.
- Einträge sind kostenlos oder transparent bepreist, ohne Abofalle.
- Die Seite ist thematisch oder regional passend.
Beispiel
Ein Steinmetz in Passau (Beispiel) trägt sich beim örtlichen Handwerksverzeichnis und in einem Portal für Friedhofsdienstleister ein. Beides passt zu seiner Zielgruppe. Ein Sammelverzeichnis mit 40 Branchen und Werbebannern bringt ihm dagegen wenig.
Vorsicht bei Anrufen und Formularen
Immer wieder erhalten Betriebe Schreiben, die wie Rechnungen aussehen, aber ein kostenpflichtiges Eintragsangebot sind. Lies solche Post genau, bevor du etwas unterschreibst oder zahlst.
Unterschätzt wird oft der Pflegeaufwand. Jeder Eintrag muss bei Umzug, neuer Rufnummer oder geänderten Zeiten angepasst werden. Wenige gut gepflegte Verzeichnisse sind deshalb besser als viele, deren Zugangsdaten du längst vergessen hast.
Tipp: Starte mit Verzeichnissen, die du selbst als Kunde nutzen würdest.
Der Unterschied zu erwaehnung.de: Hier entscheidet der offene Fakten-Index über Aufnahme und Rang, nicht Geld.